Obwohl ich am Vortag wenig Schlaf hatte, bin ich schon um ca. 9 aufgestanden. Jetlag gabs nicht. Nach einem kurzen Plausch mit einem Argentinier, hab ich mich dann auch gleich auf dem Weg zum Zentrum gemacht. Von WTC-Site (riesige Baustelle, da gibts nix mehr zu sehen) bin ich die Esplanade entlang zur Suedspitze und dann mit der Staten Island Ferry nach Staten Island. Dabei hat man eine gute Moeglichkeit die Freiheitsstatue zu sehen. Staten Island ist ganz anders wie Manhatten, ruhig, langweilig und nicht sehr schoen. Trotzdem hab ich einen kleinen Rundgang gemacht und bin in ein Cafe fruehstuecken gewesen, wo ich ein interessantes Gespraech mit der Chefin ueber Politik gefuert hat - sie war Hillary-Fan. Danach zurueck nach Manhattan durch den Financial District und in ein Grill was essen. Dort bediente mich eine irische Kellnerin, die auf Saison da ist (It's crazy here). Schon langsam komm ich drauf, dass hier niemand wirklich von da ist. Dann weiter an Wall Street und Rathaus vorbei nach Chinatown. Da ist wirlich alles auf Chinesisch, sogar die Strassenschilder sind zweisprachig und auch die Banken werben auf Chinesisch. Trotzdem ist es eigentlich ordentlicher wie ich gedacht habe, und ich hab auch nur ein Schwein gesehen, das in der Auslage gehaengt ist - und das war ein Ferkel. Ein paar Meter weiter war schon Little Italy - kleiner als Manhatten und ein bischen mehr Disneyland. Neben vielen italienischen Restaurants, gibts auch italienische Spezialitatenlaeden. Der naechste Block war dann schon in Soho, hab kurz in ein Kleidergeschaeft reingschaut (Levis 501 gibts hier um 30 $ - das sind ca. 25 EUR). Darauf bin ich via New York University zurueck ins Hotel.
Am Abend bin ich dann mit dem Argentinier, einem Mexikaner und einem Franzosen, der grad angekommen ist, fortgegangen. Nach einem kurzen Aufenthalt im Pravda - Cocktailbar im Russian Style) in Soho, versuchten wir in einem Club in Chelsea zu gelangen. Da kommt man aber nur rein, wenn man extrem lange wartet, Unmengen (ueber $ 200) konsumiert oder den Tuersteher besticht. Die Jungs haben sich fuer letzteres entschieden, ich mich wieder fuer Half King. Dort war zwar fast nix los. Nach kurzen Geplauder mit einem Maler (war ein bischen seltsam) hat sich Nicky zu mir gesetzt. Mit der wars net Plaudern und sie hat mich auch gleich auf einem Shot eingeladen. Um ca. 4 Uhr hab ich mich dann auf dem Weg nach Hause gemacht.
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