Samstag, 1. September 2007
Niagara Faelle und Buffalo
Nach Toronto gings zu den relativ nahe gelegenen Niagara-Faellen, vielleicht DAS landschaftliche Highlight Nordamerikas (aber da wird wohl jeder seine eigene Meinung haben). Wir kamen ohne Verspaetungen in Niagra Falls, Ontario an und das Hostel war auch nur einen Katzensprung vom Busterminal entfernt. So checkte ich dort schnell ein und machte mich zu Fuss entlang des Niagara-Fluesses auf den Weg zu den Faellen. Am Weg wurde man informiert das die Faelle immer weiter nach Nordern wandern, durch ein Wasserkraftwerk wurde die Wandergeschwindigkeit jetzt aber von 3m pro Jahr auf 30cm in 10 Jahren reduziert - ist auch einfacher fuer den Tourismus :-) und sonst wuerde ja bald der gane Erie-See ueber die Boeschung schwappen. Nach 30min Gehzeit bin ich bei den Faellen angekommen und ich kaufte mir sofort ein Ticket fuer die "Maid of the Mist", ein Schiff, das einen ganz nahe an die Horseshoe Falls bringt, dabei wird man auch ziemlich nass. Nach dem nassen Vergnuegen besuchte ich noch den Tunnel, wo man die Faelle von hinten sehen kann - was aber ziemlich langweilig ist, da man nur eine weisse Wassermauer vor sich hat. Interessanter war die Aussichtsplattform direkt neben den Faellen, wo man gut sehen konnte, welche Massen an Wasser da runterstuerzen. Dann wechselte ich ueber die Bruecke nach Niagra Falls, New York. Die Einreise war bis auf ein wenig Wartezeit relativ unkompliziert und da ich das Visa-Waiver schon hatte, musste ich auch keine 6$ Cash zahlen. Dort gings weiter auf Goat-Island. Goat-Island ist vielleicht die beste Moeglichkeit die Niagara-Faelle zu beobachten, man kann sowohl die amerikanischen als auch die kanadischen Horse-Shoe Falls von der Naehe sehen. Wieder zurueck in Kanada - die liessen mich auch wieder rein - kehrte ich zurueck ins Hostel, wo ich mich nach einem frisch gegrillten Burger der Pub-Tour anschloss. Dabei lernte ich einen Deutschen und ein Schweizer Paerchen kennen. Die Schweizer ware schon in ganz Kanada und haben einen ziemlich extremen Wildlife Urlaub gemacht, aber davon kann ich dann mehr zuhause erzaehlen. Am naechsten Tag gings weiter ins nahe Buffalo, auch diesmal funktionierte die Einreise wieder ziemlich problemlos. Buffalo, Oesterreichern vor allem durch Eishockey ein Begriff, ist, trotz 1,5 Mio. Einwohnern, ein Kaff. Hier gibts nicht viel zu sehen, ausser ein paar Art-Deco Hochhauser. Aber das schlimme ist, dass die Stadt voellig ausgestorben ist. Keine Schanigarten, keine Cafes und keine Leute. Ein bischen mehr los war dann am Erie-See, aber auch nichts besonderes. Aber da lernte ich ein paar nette Leute kennen, mit denen ich dann den Nachmittag verbrachte. Die Nacht verbrachte ich dann im Greyhound bzw. am Busterminal in Cleveland, wo wir 3 Stunden auf den Anschluss nach Chicago warten musste. Ein bischen fertig kam ich dann so um 11 in Chicago an.
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